Blended Learning

Selbstlernphasen mit dem Präsenzunterricht verbinden

Ich entwickle digitale Lernstrecken für die rettungsdienstliche Aus- und Weiterbildung. Sie erschließen fachliche Inhalte für die eigenständige Bearbeitung und bereiten die gemeinsame Arbeit im Unterricht vor.

Blended Learning bezeichnet die didaktisch geplante Verbindung beider Lernphasen. Entscheidend ist, wie der Präsenzunterricht an die Vorbereitung anschließt. Die hier gezeigten Modelle veranschaulichen den digitalen Teil eines solchen Konzepts.

Einblicke in die Umsetzung

Das Lernformat erproben

Das Übungsmodul und die drei Lernstrecken richten sich an Teilnehmer der Rettungssanitäterqualifizierung mit Grundlagenwissen zur Atmung und zum Kreislauf. Das PAL-Modell dient der Fortbildung in der Praxisanleitung.

Rettungssanitäterqualifizierung

Übungsmodul

Drei Einsatzsituationen führen in das Lernformat ein. Die Teilnehmer wählen Antworten aus und können ihre Überlegungen in Lernnotizen festhalten. Die fachliche Auswertung folgt nach der letzten Situation.

Übungsmodul starten
Rettungssanitäterqualifizierung

Drei Lernstrecken

Die Lernstrecken verdeutlichen das Zusammenspiel von Atmung und Blutkreislauf. Auswahlfragen und ein Lückentext bieten unterschiedliche Zugänge zur Vertiefung. Jede Lernstrecke lässt sich direkt öffnen.

Lernstrecken auswählen
Praxisanleitung

Lernstrecke zur PAL-Fortbildung

Zehn Lernkarten erläutern Grundlagen der Kommunikation und Beratung. Nach jeweils fünf Karten folgen fallbezogene Kontrollfragen. Die Auswertung unterstützt die Reflexion des eigenen Verständnisses.

PAL-Lernstrecke ansehen

Orientierung zum Übungsmodul

Hinweise zur Bearbeitung

Die Modelle sind direkt im Browser zugänglich. Antworten werden auf der geöffneten Seite verarbeitet. Beim Neuladen oder Verlassen der Seite gehen sie verloren. Innerhalb des PAL-Modells bleibt der Bearbeitungsstand beim Wechsel zwischen den beiden Lernblöcken erhalten.

Die Lernnotizen im Übungsmodul sind freiwillig. Sichern Sie wichtige Erkenntnisse vor dem Seitenwechsel in Ihren eigenen Unterlagen. Die Rückmeldungen dienen dem Weiterlernen.

Wie die Selbstlernphase den Unterricht vorbereitet

Bei der Planung werden die Lernziele mit dem Vorwissen der Teilnehmer abgeglichen. Daraus ergibt sich, welche Inhalte sie eigenständig bearbeiten können und an welchen Stellen fachliche Unterstützung erforderlich ist.

Im Übungsmodul beziehen die Teilnehmer ihr Wissen auf eine Einsatzsituation. Sie wählen eine Antwort aus und können ihre Überlegungen notieren. Nach der dritten Situation vergleichen sie ihre Entscheidungen mit der fachlichen Auswertung. Die Lernnotizen lassen sich anschließend ergänzen.

Für den Präsenzunterricht wählt die Lehrkraft Fragen aus, die einer gemeinsamen Klärung bedürfen. Daran können Fallbesprechungen oder angeleitete praktische Übungen anschließen. So bestimmt der erkennbare Lernbedarf die weitere Vertiefung.

Konzeptentwicklung für Bildungseinrichtungen

Den Umfang am Lehrgang ausrichten

Die Gestaltung richtet sich nach dem Bildungsziel und den organisatorischen Möglichkeiten Ihrer Einrichtung.

Einzelne Selbstlernphasen ergänzen

Ein überwiegend präsenzbasierter Lehrgang kann gezielt um digitale Lernstrecken erweitert werden. Beispielsweise bearbeiten die Teilnehmer nach einer Unterrichtswoche eine fachliche Vertiefung. In der folgenden Woche werden ausgewählte Fragen gemeinsam besprochen.

Ich entwickle dafür die Lernstrecke und erläutere, wie ihre Ergebnisse in den weiteren Unterricht einfließen können.

Zusammenhängende Lehrgangskonzepte entwickeln

Bei einer umfassenderen Planung werden Präsenzunterricht und begleitete Selbstlernphasen über den Lehrgang hinweg aufeinander abgestimmt. Für jeden Abschnitt wird geklärt, welche Lernform dem jeweiligen Ziel entspricht.

Zum Konzept gehören die fachliche Betreuung und ein Plan für die Erprobung. Der Lehrplan und die geltenden Rahmenbedingungen bestimmen den möglichen Umfang der Selbstlernphasen. Vorgesehene praktische Ausbildungsanteile bleiben Bestandteil des Lehrgangs.

Entwicklungsstand und pädagogische Begründung

Die Modelle übertragen didaktische Grundgedanken auf konkrete Lerninhalte. Fachliche Rückmeldungen sollen den Teilnehmern helfen, ihre Antworten zu überprüfen. Die Einteilung in überschaubare Abschnitte soll die eigenständige Bearbeitung erleichtern.

Ob die jeweilige Umsetzung diese Ziele erreicht, muss in der schulischen Erprobung untersucht werden. Veröffentlichte Ergebnisse zur Lernwirksamkeit des Übungsmoduls stehen aus. Die Modelle dienen als Anschauungsbeispiele und als Ausgangspunkt für die weitere Entwicklung.

Entwicklungsprotokolle und Begründungen

Ein Vorhaben für Ihren Lehrgang besprechen

Für ein erstes Gespräch sind die Lernziele und der bisherige Unterrichtsablauf hilfreich. Auf dieser Grundlage lässt sich klären, welche digitale Lernstrecke Ihren Lehrgang ergänzen könnte. Die Leistungen und ihre Vergütung werden vor einer Beauftragung vereinbart. Dabei werden auch die Nutzungsrechte festgelegt.

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